Das Stockholm-Syndrom: Ein Trauma der Liebe


Das Stockholm-Syndrom und die Liebe    Das Stockholm-Syndrom ist ein psychisches Phänomen, das uns in vergangenen Tagen ja bereits viele Beispiele geliefert hat. So erlebte eine Frau in Stockholm vor einigen Jahren während eines Banküberfalls dieses Trauma. Was genau geschah?

    Im Verlauf ihrer 131-stündigen Geiselnahme, entdeckte sie urplötzlich Gefühle der LIEBE für den Bankräuber, der sie ihrer Freiheit beraubte. So erhielt dieses Syndrom seinen Namen und es kam zu ähnlichen Verhaltensweisen in weiteren Extrem-Situationen. Die Erklärung dieser Liebe? Menschen, die wissen, dass sie jederzeit sterben können, erleben oft irrationales Gefühlschaos.

    So beginnen die Opfer häufig, sich mit den Tätern zu identifizieren und innerlich zu verbinden, um das Hilflosigkeits-Gefühl gegenüber dem Peiniger zu abzumildern. Es ist quasi eine Liebe, die im Trauma beginnt. Studien zeigen tatsächlich, dass die Wahrscheinlichkeit Schaden zu nehmen, sinkt, je mehr sich Geisel und Geiselnehmer verbunden fühlen.


Lesen Sie hier:
none Wie sich zwischenmenschliche Beziehungen verbessern lassen ..


       Das könnte Sie auch interessieren: